Das Programm NUKLEARE Sicherheitsforschung
Um heute und zukünftig den hohen Sicherheitsstandard der Kernkraftwerke, die sichere Behandlung und Entsorgung der radioaktiven Abfälle und den Strahlenschutz der Bevölkerung zu gewährleisten, ist hervorragendes wissenschaftlich-technisches Know-how zwingend erforderlich. Dazu soll, wie auch die High-Tech-Strategie der Bundesregierung vorsieht, die nukleare Sicherheits- und Endlagerforschung verstärkt werden. In Deutschland muss Spitzenforschung stets in enger internationaler Zusammenarbeit erfolgen. Nur so ist es möglich, den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik zu halten und zu verbessern, modernste Sicherheitsstandards anzuwenden, aber auch die Sicherheit nuklearer Einrichtungen in Nachbarländern zu beurteilen. Unverzichtbar ist die Ausbildung von hochqualifizierten Wissenschaft-lerinnen und Wissenschaftlern. Nur so kann die notwendige Kompetenz erhalten und weiter verstärkt werden, auf die die Forschung, aber auch Hersteller und Betreiber von nuklearen Anlagen sowie Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden und Sachverständigenorganisationen auch zukünftig angewiesen sind.
Die nukleare Sicherheitsforschung in Karlsruhe nimmt seit Jahrzehnten eine führende Rolle ein. Das KIT-Zentrum Energie stellt mit seinen Arbeiten zur nuklearen Sicherheit, zur Endlagerung und zur Strahlenschutzforschung das kerntechnische Exzellenzzentrum in Deutschland dar. Es ist aktiv an allen relevanten internationalen Projekten und Gremien beteiligt, gestaltet sie maßgeblich mit und bleibt dadurch stets auf dem aktuellsten internationalen Stand. KIT strebt die Federführung bei der Beteiligung von Deutschland an der internationalen Initiative „Generation IV“ zur Entwicklung der Kernenergiesysteme der Zukunft an.
Im Programm NUKLEARE Sicherheitsforschung bearbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Sinne der gesellschaftlichen Vorsorgeforschung vier Forschungsfelder:
- Sicherheit der Kernreaktoren,
- Sicherheit der nuklearen Entsorgung,
- Strahlenschutz und
- Rückbautechniken.
Diese sind in das KIT Zentrum Energie, Topic 6 "Kernenergie und Sicherheit" integriert und dem Chief Science Officer 4 zugeordnet.

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